Ein neues Gesicht bei der VHS: Thomas Boxberger

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Sie sind seit Anfang November bei der VHS. Was genau ist Ihre Aufgabe?
 
Thomas Boxberger: Ich bin Fachbereichsleiter für Philosophie, Psychologie, Kommunikation, Religion, Berufsbegleitende Fortbildungen, Lernen und Gedächtnis, Arbeit und Leben.
Im Moment bin ich mit meiner Einarbeitung beschäftigt: Ich lerne Abläufe und Räumlichkeiten kennen, verbinde mich mit Menschen, begleite Veranstaltungen und entwickle Ideen für das zweite Semester 2020. Ein besonders wichtiger Punkt ist mir dabei die Zusammenarbeit und das „Netzwerken“ mit anderen Akteuren in Köln. Ich habe auch das Glück, dass ich gerade an einigen interessanten Fortbildungen teilnehmen kann: Lernen in virtuellen Welten, die VHS-Cloud als digitale Lernplattform, Social Media für Weiterbildungseinrichtungen, Agiles Arbeiten in Teams usw.. 
 
 
Warum haben Sie sich bei der VHS beworben?
 
Thomas Boxberger: Die VHS als Institution hat mein Leben vorher schon sehr geprägt. In meiner Heimatstadt Hamburg habe ich während meines Studiums begonnen für die Junge VHS tätig zu werden. Dort habe ich vor allen mit jungen Menschen zu Themen wie Zivilcourage, Soziales Lernen und Kommunikationsfähigkeit gearbeitet. 
Später habe ich als Fachbereichsleiter an der VHS in Leer Ostfriesland gearbeitet. Diese Arbeit hat mir viel Freude bereitet und es war schon damals mein Wunsch diese Tätigkeit bei einer großstädtischen VHS auszuüben. 
Vor circa sieben Jahren bin ich dann dem Ruf der Liebe gefolgt und nach Köln gezogen. Hier lebe ich nun glücklich mit meiner Frau und zwei noch recht kleinen Kindern im Kölner Süden. 

Die Kölner VHS habe ich auch schnell kennengelernt: Ich habe einen Bildungsurlaub Englisch, eine Veranstaltung zum Thema Achtsamkeit und viele Veranstaltungen im VHS-Forum besucht. Über meine Tätigkeit beim Deutschen Volkshochschul-Verband in Bonn habe ich auch den talentCAMPus der VHS Köln kennengelernt und war total beeindruckt. Ich war begeistert von der engagierten Bildungsarbeit hier vor Ort und habe viele interessante und unglaublich tolle Menschen kennengelernt. Als dann im Sommer 2019 diese vielfältige Stelle an der VHS Köln ausgeschrieben war, musste ich mich einfach bewerben. 
Die Themenfelder passen einfach sehr gut zu meinem Hintergrund: Ich habe Erziehungswissenschaft mit den Nebenfächern Psychologie, Soziologie und Philosophie studiert und war jahrelang in der kirchlichen Bildungsarbeit in Nordelbien tätig. 
Ich bin sehr froh jetzt hier an dieser Stelle wirken zu dürfen.
 
Wie waren Ihre ersten Wochen?
 
Thomas Boxberger: Toll! Ich fühle mich sehr herzlich willkommen und arbeite hier gerne mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Meine Vorgängerin hat wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet und es ist mir eine Freude die Fäden aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Das Studienhaus hier am Neumarkt ist so ein lebendiger Ort – das ist einfach nur schön. Menschen aller Kulturen und jeden Alters treffen sich hier um zu lernen und das spürt man. Hier ist Bewegung in der Luft, äußere und innere Bewegung. Hinzu kommen die Ausstellungen hier im Haus, welche die Vielfalt unserer Gesellschaft wiederspiegeln. Auch mich inspiriert diese besondere Atmosphäre.
 
Was ist Ihnen besonders wichtig?
 
Thomas Boxberger: Gute Bildung für Alle. 
Menschen von Bildung begeistern.
Arbeiten in Netzwerken. 
Bildung für die Zukunft.
Die VHS zu einem Ort zu machen, an dem Menschen sich auf Augenhöhe begegnen können, gemeinsam lernen und wachsen können und Demokratie gelebt werden kann.
Und: Ich möchte selber lernen, lernen, lernen…

 
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