Köln auf dem Weg zur Menschenrechtsstadt?

Internationale Erfahrungen als lokales Potenzial

© Mansury
„Menschenrechte in der Stadt“ – was bedeutet das eigentlich? 
Im Rahmen des im FORUM Volkshochschule stattfindenden „Kölner Menschenrechtsforums“ – stets im Dezember um den Internationalen Tag der Menschenrechte veranstaltet – näherten sich die Veranstalter Volkshochschule Köln und Amnesty International Köln dieser Frage. Ende 2019 war auch das Referat für Europäische und Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln mit im Bund.
 
In Städten bündeln sich die Folgen globaler und gesellschaftlicher Umbrüche. Kulturelle Vielfalt, aber auch soziale Ungleichheiten und Spannungen nehmen zu und stellen die Städte vor neue Herausforderungen. Die Stadt Köln will künftig die Menschenrechte stärker in ihren internationalen Beziehungen verankern.
 
Doch was bedeutet kommunale menschenrechtliche Verantwortung konkret – bei der Gewährleistung von Freiheit, Sicherheit, Diversität und bei der Bekämpfung von Ausgrenzungen? Was machen sogenannte „Menschenrechtsstädte“ in der Praxis anders? Was können Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in Köln von solchen Beispielen lernen?
 
Die Veranstalter haben jetzt ein Paper veröffentlicht, das die Ziele und erste Lösungsansätze formuliert, welche in einem zweitägigen internationalen Praxisworkshop entstanden waren. Dieser rahmte die traditionelle FORUM VHS-Abendveranstaltung ein, auf der die Ergebnisse der Stadt-Öffentlichkeit präsentieren wurden.
 
Am Workshop nahmen rund 50 Praktikerinnen und Praktiker aus Kölner Politik und Verwaltung und anderen deutschen und europäischen Städten teil, sowie Aktive aus hiesigen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Städtepartnerschafts-Kooperationen.
Besonders ertragreich waren die Beiträge der Vertreterinnen und Vertreter aus Menschenrechtsstädten wie Wien, Graz, Utrecht oder Nürnberg als Stadt des Friedens und der Menschenrechte.
 
Beim Austausch über die Möglichkeiten, die städtische Agenda und das Handeln in Köln noch stärker und nachhaltiger mit den Menschenrechten zu verbinden, rückte schnell eine weitergehende Frage in den Mittelpunkt: Sollte nicht auch in Köln eine Initiative mit dem Ziel, Menschenrechtsstadt zu werden, gestartet werden? Worauf käme es dabei besonders an?
 
Mit dem Paper fassen die Organisatoren die diskutierten Inhalte zusammen. Zugleich laden sie zur weiteren Entwicklung und Umsetzung einer möglichst verbindenden menschenrechtlichen Zielvorstellung für Köln ein.
 
Es bleibt spannend – lesen Sie es gern nach!

Den Bericht finden Sie hier: 

Menschenrechte in der Stadt_VHSKoeln (ca. 2 MB)

 
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