Unsere Dozierenden

5 Fragen an den Dozenten Sahin Kürküt 

Zur Person: 
Sahin Kürküt kommt aus Diyarbakir und ist seit 2013 auch Bonner. Er absolvierte ein Masterstudium der Philosophie mit Schwerpunkt Sprachphilosophie an der Universität Bonn und begann anschließend als zertifizierter Sprachdozent und Übersetzer zu arbeiten. Sein besonderes Interesse gilt der Sprachwissenschaft. Seit 2017 ist er an der VHS Köln als Kurdisch-Lehrer tätig.


1. Wie erleben Sie die Corona-Krise persönlich?
Es ist eine sehr herausfordernde Zeit. Ich bin dankbar, dass ich ein schönes Zuhause habe, in dem man eine solche Krise gut überstehen kann. Natürlich fehlen einem die sozialen Kontakte sehr und ich bin froh, wenn man wieder unbeschwert Familie und Freunde treffen kann. 

Andererseits waren diese zurückgezogenen Monate auch eine gute Gelegenheit für mich, mehr zu lesen, ausgiebig zu kochen und mich intensiv mit meinem Lieblingsgebiet der Sprachwissenschaften auseinanderzusetzen.
 
2. Wie stehen sie zu digitalen Lehr-Formaten?
Digitale Lehrformate sind gerade in diesen Zeiten ein Segen. Grundsätzlich können Sie allerdings nur als Ergänzungsformat dienen. Unterricht lebt von der persönlichen Interaktion – gerade bei Sprachunterricht ist das unglaublich wichtig. 

Es war toll zu sehen, wie schnell die VHS auf den Lockdown reagiert, und digitale Lösungen angeboten hat. Auch die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer haben sich wirklich gut mit der Umstellung arrangiert. Zudem konnten wir viel mehr Menschen für die „ortsungebundenen“ Kurdisch-Kurse begeistern. Das zeigt, dass bundesweit großer Bedarf an Kurdisch-Unterricht besteht. 

3. Warum unterrichten Sie gerne an der VHS Köln?
Die VHS Köln hat als eine der ersten VHS das Angebot für Kurdisch-Kurse erfolgreich ausgebaut. Das finde ich mutig und wirklich großartig! Ich hoffe, dass sich andere VHS ein Beispiel daran nehmen. Letztlich bilden Kurdinnen und Kurden eine der größten Communities in Deutschland. Darüber hinaus trifft man an der Kölner VHS viele offene Menschen, mit denen sich immer wieder gute Gespräche ergeben. So ist es zur Tradition geworden, nach Abschluss meiner Kurdisch-Kurse gemeinsam mit allen Teilnehmenden kurdisch essen zu gehen – eine tolle Gelegenheit, die kurdische Kultur auf eine ganz andere Art kennenzulernen.
 

4. Was möchten Sie Ihren Teilnehmenden mit auf den Weg geben?
Eine neue Sprache zu lernen nimmt viel Zeit und Energie in Anspruch. Aber es lohnt sich sehr, denn mit der neuen Sprache eröffnet sich eine völlig neue Welt. Auf diese Weise kann man bestimmte kulturelle, geschichtliche oder auch politische Kontexte besser begreifen. Eine wichtige Voraussetzung, um die Kurdinnen und Kurden in Deutschland zu verstehen und Kontakt zu knüpfen.

 
5. Was glauben Sie, wie werden Sie Silvester feiern?
Mit meiner wunderbaren Frau!

 
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