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Wie soll Europa auf Erdogan reagieren?

© VHS Köln
Es ging hoch her im FORUM Volkshochschule bei der Podiumsdiskussion: „Türkei und EU – was bleibt an Gemeinsamkeiten?“.

Europe direct, die Europa-Union Köln sowie die Südosteuropagesellschaft Köln hatten Türkei-Experten eingeladen, um Gemeinsamkeiten auszuloten, die sich im Verhältnis von Europa zur Türkei derzeit bieten. OSZE-Langzeitwahlbeobachter Dr. Geert Ahrens und Prof. Dr. Beatrice Hendrich von der Universität zu Köln waren sich einig, dass derzeit keine Meinungsfreiheit in der Türkei herrsche. Dr. Ahrens forderte, dass die EU entschiedener gegen die Menschenrechtsverletzungen vorgehen müsse.

Deutschlandfunk-Korrespondent Daniel Heinrich merkte hingegen an, dass das ständige Anprangern von Erdogans Verfehlungen nicht weiterhelfe, da so auch noch die letzten Bande zwischen der türkischen und deutschen Öffentlichkeit zerschlagen würden. Auch wies er auf die unterschiedliche Medienberichterstattung in der Türkei und in Deutschland hin. Dr. Pinar Samiloglu-Riegermann hob schließlich den regen universitären Austausch zwischen beiden Kulturen hervor.

Die rund 60 Gäste aus dem Publikum beteiligten sich aktiv an der Diskussion und brachten Themen zur Sprache wie zum Beispiel die Situation der kurdischen Bevölkerung oder die geplante Verfassungsänderung in der Türkei.

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Kontakt

Dr. Henrike Viehrig
0221 221-95353
vhs-kultur@stadt-koeln.de