"Überschätzt und unterschätzt“

Die bundesdeutsche 68er-Bewegung und ihre Folgen bis heute

Die 68er-Bewegung, das waren vor allem protestierende Studenten, die in der 2.Hälfte der 1960er-Jahre gegen den Autoritarismus ihrer Elterngeneration aufbegehrten und sich für gesellschaftliche Freiheit und Emanzipation einsetzten. Antifaschismus, Antikapitalismus und Antiimperialismus waren ihre Richtwerte. 50 Jahre nach den epochemachenden Ereignissen und Entwicklungen rückt die seitdem immer wieder heiß und kontrovers diskutierte Frage: „Was waren die Folgen, und wie sind sie heute zu bewerten?“ mal wieder ins Zentrum des öffentlichen und medialen Interesses. Auswirkungen wie der ‘antiautoritäre Impuls’, die ‘offene Diskussionskultur’ oder ‘die sexuelle Befreiung’ werden dabei von Autoren (ungeheure publizistische Fülle!) und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen unterschiedlich eingeschätzt.
Im Kurzseminar werden vorrangige Entwicklungen und Fragestellungen aufgeführt und Positionen wichtiger Autoren skizziert werden. Dabei werden Ausschnitte aus historischen (mit Dutschke und Cohn-Bendit) und aktuellen (mit Götz Aly) TV-Diskussionsrunden wesentliche Argumentationsmuster aufzeigen und uns zum eigenen Meinungsaustausch anregen! Der Titel der Veranstaltung stammt von dem  Essay „Die 68er – überschätzt und unterschätzt“ des Sozialpsychologen H. Keupp. Der Referent ist (Kultur)historiker und Diplom-Pädagoge. In der Erwachsenenbildung ist er seit Jahrzehnten  als Dozent, Kursleiter und Ausstellungsmacher tätig.
1 Abend, 24.04.2018
Dienstag, 18:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
3,33 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (2,5 Stunden)
Wolfgang Hoffmann
A-138271
VHS Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln, Altstadt/Süd, (WLAN vorhanden)
Entgelt:
8,00
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Abendkasse - keine Anmeldung erforderlich
Belegung:

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