„Let´s talk about Sex“ - Wochenendworkshop für Frauen

"Das Schweigen wirkt der Verwandlung entgegen… Im Sprechen spinnt sich alles zwischen Menschen an. Im Schweigen erstarrt es." (Elias Canetti)

In diesem dreitägigen Workshop möchten wir zusammen mit Ihnen als Teilnehmerinnen einen Raum gestalten, der eine positive, sexuelle Selbstwahrnehmung und das Wachsen von Vertrauen in das Sprechen über Sexualität ermöglicht. Der Inhalt der drei Tage orientiert sich an den zeitlichen Dimensionen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Neben theoretischen Inputs, die zur Selbstreflexion anregen, arbeiten wir in diesem Workshop gruppen- und prozessorientiert. Dabei sind Fragen leitend, wie: Was verstehe ich unter weiblicher Sexualität? Wie erfahre ich Sexualität? Inwieweit ist Sexualität ein erlerntes Muster? Wie wirkt(e) Scham als regulierendes Moment in meiner sexuellen Entwicklung? Was nützt sexuelle Bewusstheit?

Ziele
  • positive, sexuelle Selbstwahrnehmung und Reflexion der eigenen sexuellen Identität
  • Kennenlernen ressourcen- und lösungsorientierter, systemischer sowie kreativer Interventionen
  • „Vertrauen ins Anvertrauen“, Netzwerkarbeit

Wissenserwerb zu den Themen: 
  • Sexuelle Selbstbestimmung der Frau(en) – ein historischer Überblick über gesellschaftliche und juristische Entwicklungen 
  • Gesellschaftliche Sichtbarkeit von Sexualität – Heteronormativität, Sexismus und Scham als regulierendes Moment 
  • Visionen einer positiven, sexuellen Selbstwahrnehmung – und was das Sprechen über Sex bewirken kann

Arbeitsweise 
Im Fokus unserer Arbeit stehen eine humanistisch-systemische Grundhaltung, sowie systemische Interventionen und Techniken. Neben einem wertschätzenden und ressourcenorientierten Umgang mit den Teilnehmerinnen und ihren Themen wollen wir ein Lernen in der Gruppe ermöglichen, das auf Augenhöhe und in einer Balance aus Ernsthaftigkeit und Humor stattfindet. 
Wir sind uns bewusst, dass das gewählte Thema auch traumatisierende und unbewusste Erlebnisse der Teilnehmerinnen ansprechen kann. In einer solchen Situation sind wir als Ko-Team in der Lage, auf die individuellen Emotionen und Bedürfnisse zu reagieren und werden darüber hinaus an Beratungsstellen verweisen und solche benennen. Wir verweisen ausdrücklich darauf, dass wir nicht individual-therapeutisch arbeiten und jede Teilnehmerin den Workshop in eigener Verantwortung besucht.

Trainerinnen 

Annette Sommer ist soziale Verhaltenswissenschaftlerin (M.A.) und Systemischer Coach. Sie begleitet Klientinnen in der Lebens- und Berufswahlorientierung (u. a. auch bei der VHS der Stadt Köln: „Beratung zur beruflichen Entwicklung“ und „Fachberatung berufliche Anerkennung“.) Zudem ist sie für einen Träger der Jugendhilfe tätig. Sie hat wissenschaftlich zum Thema „Umweltauswirkungen des Menstruationstabus“ geforscht und träumt von einer „Erotik-Akademie“, welche helfen könnte, den vitalen Bereich der Sexualität von Vorurteilen, Lügen, Schuld und Tabuisierungen zu befreien und zu einer Quelle von Menschlichkeit, Lebendigkeit, Lust und Selbstbestimmung werden zu lassen. 

Martina Masurek ist systemische Beraterin (DGSF), Marte Meo Supervisorin und Erziehungswissenschaftlerin (M.A.). Sie leitet Fort- und Weiterbildungen in verschiedenen Einrichtungen und ist als Beraterin in Familien sowie im beruflichen Kontext tätig. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt der Universität zu Köln zum Themenkomplex „sexualisierte Gewalt“ und bei GeStiK (Gender Studies in Köln) bringt sie Wissen und Kompetenzen aus den Bereichen der Prävention sexualisierter Gewalt sowie Gender Studies in den Workshop ein. 
3 Tage, 15.03.2019 - 17.03.2019
Freitag, 15.03.2019, 18:00 - 21:00 Uhr
Samstag, 16.03.2019, 10:00 - 17:00 Uhr, 60 Min. Pause
Sonntag, 17.03.2019, 10:00 - 17:00 Uhr, 60 Min. Pause
3 Termin(e)
20 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (15 Stunden)
Martina Masurek
Annette Sommer
A-502241
VHS im Komed, Parkmöglichkeiten vorhanden (Tiefgarage Parkhaus PZ), Im Mediapark 7, 50670 Köln, Neustadt/Nord
Entgelt:
152,00

Skriptkosten:
8,00
Belegung:

 
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