Lieben, Leben, Sterben in Wort und Bild - Briefe, Tagebücher bebildern.

Zum Beispiel Else Lasker-Schüler und Charlotte Salomon.

Das Werk dieser jüdischen, freiheitsliebenden Künstlerinnen, für die das geschriebene Wort und das gezeichnete oder gemalte Bild gleichermaßen inspirierend waren, soll uns an diesem Wochenende als Anregung dienen, Texte zu gestalten, schon Geschriebenes zu bebildern. Gedichte, Briefe, Tagebücher, Kalender, Grußkarten werden durch malerische Skizzen (figürlich, abstrakt, ornamental) intensiviert und geben dem jeweiligen Inhalt eine tiefere Bedeutung, mindestens eine sehr persönliche Note. Mit Sicherheit bleiben sie in Erinnerung. (Die Diskretion der persönlichen Textinhalte soll gewahrt bleiben, weshalb ausführliche Gruppenbesprechnungen nicht erfolgen werden.) Für die expressionistische Dichterin und Zeichnerin Else-Lasker Schüler, in Wuppertal 1869 geboren, in Jerusalem 1945 gestorben, waren Worte und Bilder stets ineinander verschmolzene Ausdrucksformen. Ihre reich bebilderten Brieffreundschaften mit vielen Künstlerinnen, Künstlern, Literatinnen und Literaten ihrer Zeit, insbesondere mit Franz Marc, sind gut dokumentiert und werden anhand von Bildmaterial vorgestellt. Die künstlerisch begabte Charlotte Salomon wurde 1917 in Berlin geboren, musste sehr bald nach der Aufnahme ihres Kunststudiums wegen der zunehmenden  nationalsozialistischen Gesinnung aus ihrer Heimat flüchten und wurde im Alter von 26 Jahren im KZ Auschwitz-Birkenau ermordet. Sie war frisch verliebt, als sie 1940 begann, ein bebildertes Tagebuch zu erarbeiten. Innerhalb von 18 Monaten entstanden - wie um ihr Leben ringend – 1325 Gouachen, in denen Texte, Dialoge und Bilder lebendig ineinander verwoben sind und ihr aktuelles bedrohtes Leben tagebuchartig „beschreiben“. Ein kleiner Teil davon ist unter dem Titel „Leben? Oder Theater?“ mehrfach ausgestellt worden (wie DOCUMENTA 2012). Einige wenige Arbeiten daraus werden wir als Grundlage für eigene Bild-Text-Ideen anschauen.  
Bitte mitbringen:
Texte (jeglicher Art auf Papier jeglicher Art), Bleistift, Radiergummi, Farbige Stifte (Filz-, Aquarell-, Buntstifte), schwarzer/brauner/grauer Fine-Liner, Edding, gern auch Gouache- oder Aquarellfarben und Pinsel, Lappen, Haushaltsschwamm, Papiere, mit denen man arbeiten möchte (nicht zu dünn), Schere, Klebstoff und ein eigenes Handtuch.
2 Tage, 03.07.2021, 04.07.2021
Samstag, 10:00 - 16:00 Uhr
Sonntag, 10:00 - 16:00 Uhr
2 Termin(e)
16 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (12 Stunden)
Maren März
A-332506
Entgelt:
88,00

Materialkosten: 5,00 €
Belegung:

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