Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit

Ein Zeitzeug*innen-Theaterprojekt.

„Haben Sie manchmal Angst, dass sich der Holocaust wiederholt?“ – diese Frage brennt unter den Nägeln. Einmal ausgesprochen, halten die Fragenden die Luft an. Die Augen weiten sich. Das Warten auf die Antwort kann sich lang anfühlen. Das Nachdenken über die eigene Antwort auch.

Fragen, das sind die Fundamente des Zeitzeug*innentheaters: Was hat der Holocaust mit mir und meiner Familie zu tun? Mit meinem Leben heute? Im Projekt „Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit“ haben vier Generationen von Zeitzeug*innen, Überlebende und ihre Nachkommen, versucht, gemeinsam mit jungen Darsteller*innen Antworten zu finden. Aus dem Fragenstellen sind Interviews mit den Betroffenen entstanden, sind Reflexionen, Improvisationen geworden, sind Fragen und Antworten in die Performance eingeflossen. Vieles bleibt unaussprechlich, findet seinen Ausdruck aber dann in der Bewegung und wird so neu zu Protokoll gegeben.

Das Projekt wird vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. in Kooperation mit dem Schauspielhaus Köln, IGIS –Schule Köln und Gesamtschule Bergheim durchgeführt, unterstützt durch die Volkshochschule Köln.

Gefördert von: Aktion Mensch e.V., LAG, Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus a.d.a., Rhein-Erft-Kreis und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programm „Demokratie leben“.

Wir bitten um vorherige Anmeldung unter pysmenna@ns-beratung.de.

1 Abend, 21.11.2021
Sonntag, 17:00 - 19:00 Uhr
1 Termin(e)
2,67 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (2 Stunden)
N. N.
A-111075
FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln, Altstadt-Süd
Eintritt frei

 
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