Prozessionen als Demonstrationen. Mit einem neuen Blick auf Goethes Sankt Rochus-Fest in Bingen

Referent: Prof. Dr. Karl-Heinz Göttert

Seit der Reformation gerieten katholische Prozessionen in Deutschland in das Spannungsfeld der Religionen. Sabotage von protestantischer Seite stand neben katholischen Provokationen.

Im 19. Jahrhundert befeuert der Kulturkampf die alten Fronten. 1814 aber ist das Bild ein ganz anderes. Goethe beschreibt mit Empathie die Prozessionen beim Sankt-Rochus-Fest zu Bingen, die auch von Protestanten unterstützt wurden, allerdings ein gemeinsames (Neben)ziel besaßen: das festliche Begehen der Befreiung von Napoleon auf dem linken Rheinufer. Dabei führt der Anlass den protestantisch geprägten Goethe zu einem grundsätzlichen Nachdenken über katholische Bräuche, die ihn noch im gleichen Jahr zur Stiftung eines Votivbildes für die Rochus-Kapelle anregten. 

In Kooperation mit der Kölner Goethe-Gesellschaft.

1 Abend, 21.04.2023
Freitag, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
2 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (1,5 Stunden)
N. N.
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FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln, Altstadt-Süd
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