Demokratie in Gefahr. Ausblicke und Gegenstrategien

Fachtagung in Kooperation mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Immer wieder zeigen Studien die weite Verbreitung autoritärer Einstellungen in der Gesellschaft auf. So sympathisiert etwa ein Fünftel der Deutschen mit der Idee eines „Führers“, der das Land mit harter Hand regiere.

Dabei bieten nicht nur die Wahlerfolge rechtsextremer Parteien Anlass zur Sorge, sondern auch andere antidemokratische Bewegungen. Gemeinsam ist derartigen Bewegungen unter anderem, dass sie die Freiheit der einzelnen Person, ihr Leben fern von kollektiven Zwängen zu gestalten, restriktiven Gemeinschaftsnormen unterordnen.
Sie richten sich gegen Minderheiten und die Werte moderner, pluralistischer Gesellschaften. 

Während beträchtliche Teile der Bevölkerung ein tiefes Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen und seriösen Medien zeigen, positionieren sich demokratiefeindliche Strömungen als vermeintliche Alternativen.

Wir widmen uns diesen Entwicklungen, um mögliche Gegenstrategien zu besprechen.
Hierzu setzen wir uns auch mit der Situation in anderen Ländern wie Ungarn, Polen oder Italien auseinander, in denen diese Entwicklungen bereits weiter fortgeschritten sind.

Wir fragen zudem, wie Menschen aktiv zur demokratischen Teilhabe befähigt und bewegt werden können. Angesichts des Dilemmas, dass die Demokratie auch von jenen instrumentalisiert werden kann, die sie abschaffen möchten, diskutieren wir außerdem die Möglichkeiten der wehrhaften Demokratie und die Angemessenheit ihrer Mittel.

Es kooperieren die Kölnische Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit und die Volkshochschule Köln.

Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelnische-gesellschaft.de


Anmeldung erforderlich
1 Tag, 27.08.2024
Dienstag, 11:00 - 16:00 Uhr
1 Termin(e)
6,67 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (5 Stunden)
N. N.
A-111008
FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln, Altstadt-Süd
Es fallen keine Kosten an.

 
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