Ceres und Vesta – Ein Besuch bei den großen Kleinplaneten

Die Raumsonde Dawn hat gezeigt, wie sehr die beiden Planetoiden unterschätzt wurden. Vesta – ein Objekt mit komplexer innerer Schichtung – hat zwei bedrohlich heftige Kollisionen überlebt. Einer davon verdankt dieser Protoplanet etwas auf seiner einst glühend heißen Oberfläche Unerwartetes: Wasser und kohlenstoffreiche Materie. Dafür kommt das erwartete Olivin auf der Oberfläche nur spurenweise vor, und auch nur „importiert“ durch Einschlag von Fremdkörpern.

Im Gegensatz zu Vesta hat Ceres sich langsamer gebildet, so dass keine so hohen Temperaturen erreicht wurden und erheblich mehr Wassereis und kohlenstoffreiche Materie erhalten blieben. Die Zusammensetzung des Oberflächenmaterials erlaubt in seiner räumlichen Unterschiedlichkeit genaue Einblicke in die wechselvolle Geschichte von Ceres. Das Spannendste sind aber deutliche Hinweise auf Freisetzung flüchtiger Bestandteile in der Gegenwart.

Dr. Martin Hoffmann ist Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen.

1 Abend, 25.01.2017
Mittwoch, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
2 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (1,5 Stunden)
Dr. Martin Hoffmann
A-132601
Volkssternwarte Köln, Nikolausstr. 55, 50937 Köln, Sülz
Entgelt:
5,00

Abendkasse - keine Anmeldung erforderlich

 
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