WeitHÖRbildung – Dialog schafft Wissen!

Die VHS Köln ist groß, bunt und vielfältig. Das wollen wir in diesem Podcast zu Gehör bringen. Deshalb begegnet hier eine Reihe von Gastgeber*innen aus verschiedensten Fachbereichen Gästen aus vielen Bereichen. Uns interessiert deren Leben, Tun und Handeln, ihre Sicht auf die Welt und auch, was Volkshochschule für sie bedeutsam macht.
Episode 9 – Juni 2022

Kölsch kann Türen öffnen – WeitHÖRbildung mit Rudi Meier

Wir sprechen mit Rudolf Meier über kölsche Lieblingsbegriffe, die sprachlichen Einflüsse auf das Kölsche, Kölsch im Einkaufsalltag und Kölsch im Leben und im Sterben.
 
Rudolf Meier ist 65 Jahre alt, verheiratet, hat drei Söhne und ebenso viele Enkelkinder.
Geboren wurde er in Bonn, als das noch die Bundeshauptstadt war. 1964 ist er mit Eltern und Geschwistern nach Köln-Dellbrück gezogen, wo er zur Schule gegangen ist und auch heute noch lebt. Und zwar eingebettet in die sozialen und gesellschaftlichen Strukturen, die den östlichen Stadtteil an der Grenze zum Bergischen so prägen. Nach 47 Dienstjahren bei der Stadt Köln ist er inzwischen pensioniert. Zu seinen Hobbys zählen sein Garten, ein kleiner Stall voll Hühnern und vor allem die Sprache Kölsch. Seit 23 Jahren ist Rudolf Meier Seminarleiter an der Akademie för uns Kölsche Sproch. Verstärkt schreibt er seit einiger Zeit Kölsche Verzällcher. Junge Karnevalisten unterstützt er dabei, Kölsche Liedtexte in gutem Kölsch zu verfassen und auszusprechen. Gerne agiert er auch als Kölscher Trauerredner, Kölschübersetzer und Stadtführer. Im Übrigen ist er mit Leib und Seele Opa.

Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.

05:08 Kölsche Begriffe und Herkunft
15:27 Kölsch im und abseits vom Karneval 
18:02 Herkunft und Bedeutung Kölle Alaaf
19:08 VHS Köln Kölsch-Kurse
20:31 Sozialer Stand Kölsch / Verbindung und Kultur
25:23 Auf Kölsch einkaufen
32:16 Wo erlebe ich Kölsch?
37:21 Kölsche Gedichte / Literatur
43:34 Trauerreden und Trauung Kölsch / Unterschiede
Episode 8  Februar 2022
Deutsch, jüdisch, engagiert  ein persönliches Gespräch mit der Journalistin Esther Schapira
Esther Schapira spricht über ihre jüdische Geschichte, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Pandemiemanagement in Israel und Deutschland, den Koalitionsvertrag sowie über Fragen der Internationalen Sicherheitspolitik. 
Esther Schapira ist Journalistin und Publizistin. Sie war viele Jahre Abteilungsleiterin des Hessischen Rundfunks für Fernsehen, Politik und Gesellschaft und Kommentatorin der ARD-Tagesthemen. Sie ist vielfach ausgezeichnet worden als Autorin und Redakteurin. Gemeinsam mit ihrem Mann Georg M. Hafner hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, u. a. „Die Akte Alois Brunner – warum einer der größten Naziverbrecher noch immer auf freiem Fuß ist“ und „Israel ist an allem schuld – warum der Judenstaat so gehasst wird“.
Das Gespräch führt Doris Dieckmann, Programmbereichsleiterin für Politische Bildung an der VHS Köln.

01:44 Vorstellung Esther Schapira
05:59 Ein Blick zurück in die 1960er und 1970er Jahre: Was war besonders prägend?
23:35 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
34:20 Corona-Bekämpfung in Israel und in Deutschland
39:08 Der Blick auf den Koalitionsvertrag zu jüdischen Themen
43:36 Der Blick in die Zukunft

Episode 7 - November 2021

"Meine Perspektive bleibt kulturwissenschaftlich und feministisch."

Vivian Sper muss als Lektorin für den wissenschaftlichen Buchverlag Barbara Budrich eine Menge lesen. In ihrem Popkultur- und Medienblog „Es tut mir nicht leid“ schreibt sie selbst – unter anderem über Promis, Trash-TV und Astrologie. Die wissenschaftliche Brille legt sie dabei allerdings nie ab. 
  
Im Gespräch mit uns räumt sie mit Vorurteilen gegenüber den Gender Studies auf und berichtet von ihren eigenen Erfahrungen bei der VHS Köln.
Das Gespräch führt Johannes Klein, pädagogischer Assistent des Programmbereichs Sprachen am VHS-Standort in Köln-Mülheim.

02:08 (gesunde) Wissenschaftsskepsis und (ungesunde) Wissenschaftsfeindlichkeit
04:34 Die Arbeit als Lektorin in einem wissenschaftlichen Buchverlag
10:09 Ziele und Inhalte der Gender Studies
13:04 Vorurteile gegenüber den Gender Studies
15:45 Der Popkultur- und Medienblog "Es tut mir nicht leid"
17:05 „Astrologie, Identität und Widerstand“
19:09 Die (kultur)wissenschaftliche Brille
22:10 Ausklang

Shownotes
Episode 6 - September 2021

Wann ist es noch gesund, wann wird es zum Zwang?

Shirley Hartlage lebt und arbeitet in Hamburg. Die Therapeutin, Sozialarbeiterin und Medienmacherin spricht über das Thema Seelische Gesundheit. Dabei erklärt sie unter anderem, wie Essstörungen mit Sportsucht zusammenhängen – was ist gesund und wann liegt ein Zwang vor? Außerdem schildert sie, wie Sie es immer wieder schafft, den Menschen einen leichten Zugang zu diesen und anderen schweren Themen zu ermöglichen.
Das Gespräch führt Thomas Boxberger, Fachbereichsleiter für Psychologie, Kommunikation und Seelische Gesundheit.

08:40 Seelische Gesundheit „Leichten Zugang zu schweren Themen schaffen“
12:25 25 Jahre Psychose-Forum Köln 
13:10 Events und Prävention
14:20 Essstörung & Sportsucht 
22:40 Sophia Thiel
26:25 Der Film „Ich habs geschafft“
29:55 Fragen und interessiert sein (PodCast)
32:50 „Das kleine Glück“: Shirley Hartlage in Köln
33:50 „Von der Angst eine Mogelpackung zu sein“
38:10 Das Thema Seelische Gesundheit in Köln
41:25 Online-Beratung & Seelische Gesundheit
Episode 5 - August 2021

Umgang mit Alltagsdiskriminierung (nicht nur) in der Volkshochschule

Joanna Peprah ist Sprecherin der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V. in Köln. Mit der Physiotherapeutin und VHS-Kursleiterin im Bereich Bewegung sprechen wir unter anderem über die Frage, ob die VHS Köln wirklich ein Lernort „für alle“ ist. Außerdem schildert sie ihre Erfahrungen mit Rassismus und Ausgrenzung und ihre Wünsche für ein besseres Zusammenleben.
Das Gespräch führt Stefan Gaude, Fachbereichsleiter für Bewegungsangebote. 

01:48 Über die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V.
03:30 VHS – ein Ort für alle?
09:00 Positive Entwicklungen 
11:20 Diskriminierung „aus Versehen“?
15:20 (Selbst-)Reflektion als Basis
20:30 Erfahrung im VHS-Alltag und Anregungen aus Sicht der Kursleiterin
27:50 Was macht Volkshochschule aus?
28:30 Drei Wünsche Freitag
Episode 4 - Juli 2021

Ist Wissenschaft nützlich für die Politik?

Karl-Rudolf Korte spricht über (politik-)wissenschaftliches Wissen. Politikwissenschaft lehrt den Umgang mit Entscheidungen unter Unsicherheit und die Organisation von Mehrheiten für Transformationen. Sie wirbt für die Demokratie. Aber inwiefern nützt Wissenschaft der Politik? Und wie nutzt die Politik Wissenschaft?

Karl-Rudolf Korte ist Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt politisches System Deutschlands. Er ist Direktor der NRW School of Governance in Duisburg. 
Das Gespräch führt Dennis Michels, Fachbereichsleiter für Politische Bildung an der VHS Köln.

02:02 Vorstellung Karl-Rudolf Korte
02:33 Zwei Sätze und eine Buchempfehlung zu Parteien und Wahlen
04:16 Die NRW School of Governance und anwendungsorientierte Politikwissenschaft
13:56 Muss Wissenschaft nützlich sein?
15:29 Was kann Wissenschaft als Politikberatung leisten?
19:00 Wissen, Nichtwissen und Deregulierung von Wahrheitsmärkten in der Digitalisierung
22:43 Korte als Politikwissenschaftler im Fernsehen
30:40 Kuriositäten bei Fernsehauftritten
36:39 Weiterbildung an der Uni und der Volkshochschule
40:43 Abschlussfrage: Wer gewinnt die Bundestagswahl?
Episode 3 - Juni 2021

Ich verstehe nicht warum Sie lachen, aber ich freue mich darüber.

Dr. Mark Benecke spricht über das Erlernen und Verlernen von Hass, die Entspannung von Gruseln, über kulturelle Empfindlichkeiten von Humor sowie über wissenschaftliche und politische Wahrheit.

Seit vielen Jahren ist der Kölner Kriminalbiologe international auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forensik aktiv und hat sich insbesondere der Entomologie verschrieben. Nach seiner Promotion an der Uni Köln im Institut für Rechtsmedizin absolvierte er diverse fachspezifische Ausbildungen auf der ganzen Welt, so zum Beispiel beim FBI. Als Deutschlands einziger öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für biologische Spuren untersuchte er unter anderem Adolf Hitlers Schädel.

Nebenbei veröffentlicht er zahlreiche wissenschaftliche Artikel, diverse Sachbücher sowie Kinderbücher und Experimentierkästen.
Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.

02:30 Kurzes Bullshit Bingo zu Mark Beneckes Dauerthemen
08:00 Mark Benecke über Hass und wie das Hirn lernt
16:00 Aktives Gruseln, über Entspannung durch Grusel 
18:30 Humor, seine Feinheit und seine Grenzen
32:00 Hitlers Schädel und der nicht vorhandene Hamlet Moment
36:00 Wahrheit und Wahrhaben wollen in Politik und Wissenschaft 
Episode 2 - Mai 2021

„Vision: Menschenrechtsstadt Köln!“ - Im Gespräch mit Sebastian Bartsch

Dr. Sebastian Bartsch spricht über Menschenrechte – und inwiefern sie ein ganz konkretes Thema in unserem Alltagsleben sind. Gleichberechtigtes Zusammenleben basiert auf der Einhaltung und Förderung von Menschenrechten.

Die frisch gegründete „Initiative Menschenrechtsstadt Köln“ hat die Vision, unsere Stadt auf dem Weg zur Menschenrechtsstadt zu begleiten. 

Der Politologe Sebastian Bartsch ist Vorsitzender der Initiative und langjähriger Kooperationspartner der Volkshochschule Köln. Neben seinem intensiven ehrenamtlichen Einsatz arbeitet er als selbständiger Berater für Governance und Menschenrechte.

03:17 4 Stichworte – ein Satz 
04:52 Bartsch über Definition Menschenrechte
07:42 „Menschenrechtsstadt“ – was ist das? 
21:35 Wo steht Köln in Sachen Menschenrechte?
31:08 Was sind die Ziele der Initiative Menschenrechtsstadt Köln
Das Gespräch führt Homaira Mansury, Fachbereichsleiterin für Gesellschaftspolitische Bildung an der Volkshochschule Köln.
Episode 1 - März 2021

„Das Skateboard ist Dünger fürs Gehirn“ - Im Gespräch mit Titus Dittmann

Titus Dittmann war als Lehrer tätig, ehe er 1984 mit dem Aufbau seines Unternehmens „Titus“ begann, das zum größten Anbieter von Streetwear und Skateboards in Europa wurde. Heute lehrt Dittmann an der Universität Münster, initiiert mit „skate aid“ Hilfsprojekte in Syrien, Afghanistan und vielen anderen Ländern und ist in seiner Freizeit begeisterter Rennfahrer. 

In dieser Episode geht es darum, wie man Kindern ihren Freiraum beim Lernen lässt, warum Wagnisse Mut erfordern und warum das Skateboard Ruhe, Zuversicht und Entspannung bringen kann.
Das Gespräch führt Moritz Berg, Fachbereichsleiter für kulturelle Bildung und Leiter des Jugendprojektes talentCAMPus.

 
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